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So hilft Dir Personal Branding erfolgreich zu sein

Cogito, ergo sum. Ich denke, also bin ich. (Descartes)

Incognito, ergo sum. Unerkannt, also bin ich.

Erhard Blanck

Du bist einzigartig – aber woran merkt man das?

Wir haben das (hoffentlich) bereits als Kind gelernt: Jeder Mensch ist einzigartig. Das gilt auch für Menschen im professionellen Kontext. Als erfolgreiche(r) Freiberufler(in) oder Selbständige(r) Unternehmer(in) hast Du nicht nur fachliche Expertise und soziale Kompetenzen. Du solltest auch dafür sorgen, dass potentielle Partner und Kunden Deine Fähigkeiten und Kompetenzen klar wahrnehmen – denn nur dann werden sie sich für Dich als Geschäftspartner entscheiden.

Das ist oft leichter verstanden, als umgesetzt.

Eine Kundin mit der ich eine Marketing Strategie für ihr neu gegründetes Unternehmen entwerfen durfte, war verzweifelt, als sie sich für die Entwicklung ihrer Eigenmarke mit den Online Auftritten ihrer Mitbewerber auseinandergesetzt hat: `Ich frage mich echt, ob im Internet Ozean Einzigartigkeit möglich ist? ` Zu viele Webseiten in ihrer Branche ähnelten sich, hatten die gleichen Angebote, die gleichen Nutzenversprechen und die gleiche Bildsprache.

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Du die oder der einzige Anbieter eines Produktes oder einer Leistung auf dem Markt bist. Was ist nun aber der Grund, dass wir unsere Croissants beim Bäcker 4 Strassen weiter, statt bei dem um die Ecke kaufen? Wieso beauftragen wir den Schreiner Meier und nicht den Schreiner Müller, obwohl dieser vielleicht sogar günstigere Preise hat?

Deine persönliche Marke macht Dich sichtbar

Personal Branding ist die Übertragung des Markenbildungsprozesses für Produkte auf Menschen. Nur dass es das `Produkt`, nämlich den Menschen, schon gibt. Das, was Dich als Mensch ausmacht, was Dich bewegt und was Du ausstrahlst, ist unveränderlicher Bestandteil Deiner eigenen Marke. Deine Produkte oder Leistungen, die Kommunikation dazu, die Fokussierung auf Deine ideale Zielgruppe und der Weg diese zu erreichen, gilt es zu erarbeiten. All das zusammen ergibt Deine unverwechselbare Marke, die von Deinen Kunden, Klienten, Patienten und Geschäftspartnern wahrgenommen wird.

Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert den Begriff Marke folgendermassen:
Eine Marke kann als die Summe aller Vorstellungen verstanden werden, die ein Markenname oder ein Markenzeichen bei Kunden hervorruft bzw. beim Kunden hervorrufen soll, um die Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden.

Übertragen auf Dich und Deine Unternehmung bedeutet das, dass Du durch die konsequente Umsetzung Deines Personal Brandings steuern kannst, was Deine Wunschkunden und Geschäftspartner über Dich denken und sich daher für Dich entscheiden.

Bist Du Pepsi oder Coke?

Es gibt eine interessante Studie, bei der Probanden blind Coke und Pepsi verkostet, und die Hirnaktivität unter Magnetresonanztomographie gemessen wurde. In der Blindverkostung wurde weder die eine, noch die andere Marke besser erkannt oder bevorzugt. Sobald allerdings Menschen erfuhren, dass sie gerade Coca-Cola getrunken hatten, bewerteten sie den Geschmack von Coca-Cola anders – nämlich positiver und es wurde eine stärkere neuronale Aktivität beobachtet. Dies galt allerdings nicht für Pepsi.
Die Marke Coca-Cola scheint so stark und attraktiv zu sein, dass es keine Rolle spielt, dass es einen anderen Anbieter gibt, der das nahezu gleich Produkt anbietet.
Es lohnt sich also, konsequent und dauerhaft an Deiner Marke zu arbeiten, sie nach aussen zu tragen und in allen Deinen Aktivitäten – online sowie offline und im direkten Kontakt – zu leben.

Die Basis Deiner Marke sind konkrete Antworten auf W-Fragen

Die Grundlage für die Erarbeitung Deiner eigenen Marke, ist die genaue Beantwortung folgender Fragen:

  • Was ist Dein Angebot/Deine Leistung
  • Warum tust Du was Du tust? Welchen Nutzen bietet Dein Produkt/Deine Leistung
  • Womit ? Deine Werte, Talente, Themen
  • Für Wen bietest Du Deine Leistung/Dein Produkt an? Eine genaue Definition Deiner idealen Zielgruppe
  • Wie vermittelst Du Deine Botschaft? Kommunikation und Wiedererkennungswert

Sind alle diese Fragen beantwortet, überprüfst Du die Verbindungen der einzelnen Bereiche:

  • Passt Dein Angebot zu den Bedürfnissen und Problemen der Zielgruppe ?
  • Finden sich Deine Werte in Deinen Produkten und Leistungen wieder?
  • Nutzt Du die richtigen Kommunikationskanäle, um Deine Traumkunden zu erreichen?

Vielleicht stellst Du bei einigen Bereichen fest, dass Du nachbessern musst.

Die Masterfrage: Was ist der Nutzen?

Vielleicht hat der Bäcker bei dem Du gerne kaufst, Dich schon bald mit Namen begrüsst, oder er hat Deine Croissants extra aufgehoben, weil er weiss, dass Du immer zur gleichen Uhrzeit kommst, oder er bietet Gluten-freie Croissants an?

.. was es auch genau ist – sein Angebot spricht Dein spezielles Bedürfnis ideal an und löst Dein Problem. Dein Nutzen ist nicht das Croissant, sondern das Croissant + die freundliche,persönliche Ansprache oder das Croissant, das extra für Dich hergerichtet wird oder das glutenfreie Croissant.

Genau so solltest Du auch den Kern Deiner persönlichen Eigenmarke finden:

Der individuellen Nutzen den Du Deinen Kunden mit Deiner Leistung verschaffst, und der von Deinen Fähigkeiten, Werten und Interessen geprägt ist.

Personal Branding = Best of Selbsterkenntnis + Fremdwahrnehmung

Es geht beim Personal Branding nicht darum, etwas zu erfinden was Du nicht bist, was Du nicht kannst und was Du nicht willst. Etwas derart aufgezwungenes könnte niemand durchhalten und dauerhaft glaubwürdig vermitteln.

Für mich ist daher der Personal Branding Prozess nicht nur ein Marketing Tool, sondern auch eine Möglichkeit zur Selbstreflexion. Es geht um die Bewusstmachung Deiner Werte, Talente und Interessen. Daher rate ich Dir, auch Dein Umfeld, Deine Kunden, Kollegen und Geschäftspartner mit einzubeziehen. Du kannst sie beispielsweise fragen:

  • Was schätzt Du an meiner Arbeit?
  • Mit welchen 3 Adjektiven würdest Du mich beschreiben?
  • Bei welchem Problem würdest Du mich zu Rate ziehen?
  • Was genau hat den Ausschlag gegeben, mit mir zu arbeiten?
  • Weshalb würdest Du mich jemandem empfehlen?

Das kann sehr aufschlussreich, manchmal sogar überraschend sein. Vielleicht kommst Du so auf Eigenschaften von Dir, die Du ganz anders bewertet hättest. Eventuell entdeckst Du Möglichkeiten, wie Du Deine Kompetenzen und Fähigkeiten noch besser herausstellen kannst.

Fazit:

Personal Branding ist insbesondere für Selbständige und Freiberufler ein sinnvoller und interessanter Prozess. Steht doch meist die eigene Persönlichkeit stellvertretend für das eigene Unternehmen. Die im Personal Branding erarbeiteten Markenmerkmale und Nutzenversprechen sind die wichtige Basis für alle Marketingaktivitäten und Kommunikationsmassnahmen. Deine eigene, persönliche Marke liefert einen starken Wiedererkennungswert und ein Alleinstellungsmerkmal. Das schafft bei Deinen idealen Kunden Vertrauen und ist der Grund, warum Sie sich für Dich entscheiden.

Nicht nur im Internet Ozean.

 

Marketing-Plan-Selbstaendige

Brauchen Selbständige einen Marketingplan?

Ob Du nun neu gründest oder bereits seit Jahren Unternehmer bist – Marketing ist ein Thema mit dem Du Dich beschäftigen solltest. Denn ohne dass Du in irgend einer Form mit Deiner Zielgruppe kommunizierst, wirst Du auf Dauer keine Kunden finden und binden.

Du hast schon ein Logo, einen Flyer und eine Website? Du fragst Dich, weshalb Du dann noch einen Marketing Plan brauchst? Ganz einfach:

Wenn Du nicht weisst wo Du hin willst, kommst Du dort auch nicht an

Ein Marketingplan spart Zeit und Geld. Ein Marketingplan ist mehr als eine Liste von Aktivitäten und Tools, die Du für Deinen Erfolg brauchst. Er gibt Deinem Handeln einen Rahmen und den nötigen Fokus. Denn der ist manchmal schwer zu behalten, insbesondere in Zeiten, in denen es eventuell nicht so gut läuft. Dabei geht es nicht darum, wie umfangreich oder detailliert der Plan, oder ob er nach Lehrbuch strukturiert ist.

Wenn Dein Profil, die richtige Zielgruppe, Dein Nutzenversprechen und Dein Angebotsportfolio steht, kannst Du Deine Aktivitäten gezielt darauf ausrichten.

 

Erarbeite 5 wichtige Bestandteile Deines Planes

1) Wer bist Du und was macht Dich einzigartig?

Als Selbständiger oder Freiberufler stehst Du selbst an vorderster Front Deines Unternehmens. Deine Person ist eng verknüpft mit dem, was Deine potentiellen Kunden über Deine Produkte bzw.Leistungen wahrnehmen und denken. Daher ist es ratsam, dass Du Dir intensiv Gedanken über Deine Werte, Talente, Interessen, Boschaften und Angebote machst. Auch eine SWOT Analyse kann hier sinnvoll sein. Aus der Essenz dieser Informationen, entwickelst Du Dein einzigartiges Markenprofil. Um dahin zu kommen, kannst Du Dir Fragen stellen,wie z.B.

  • Welche Werte formen Deine Persönlichkeit?
  • In welchen Bereichen erzielst Du überdurchschnittliche Leistungen?
  • Was sollen die Menschen über Dich denken und sagen?
  • Welche Botschaft hebt Dich aus der Masse und aus dem Wettbewerb hervor?
  • Was macht Dich wiedererkennbar in der Kommunikation?

2) Zielgruppe: Traumkunde

Es ist eine lohnende Mühe, die relevante Zielgruppe für Deine Leistungen herauszuarbeiten. Warum das so wichtig ist, kannst Du auch in meinem Artikel zu Traumkunden nachlesen. Aus Deinem Profil geht hervor, welche Werte Du vertrittst und wie sich Dein Angebot von allen Anderen unterscheidet. Finde dazu die Menschen, für die genau DEIN ANGEBOT ideal ist. Das ist ein wechselseitiger Prozess, denn es kann auch sein, dass der ideale Kunde Erwartungen an Dein Produkt/Deine Leistung hat, die Du bisher noch nicht berücksichtigst. Überprüfe, inwieweit Du Dein Produkt noch anpassen kannst. Fragen zu Deinen Traumkunden können sein:

  • Für wen ist das was Du anbietest ideal?
  • Wessen Problem löst Dein Produkt/Angebot?
  • Wer passt zu Dir?
  • Wer profitiert von Deinem Wissen?

3) Was machen die Anderen?

Wahrscheinlich bist Du nicht die oder der einzige Anbieter in Deinem Metier. Das ist auch nicht schlimm. Wichtig ist vor allem, dass Du weisst, wer sich sonst noch in Deinem Marktsegment tummelt und wie die anderen Anbieter auftreten. Diese Informationen helfen Dir auch dabei, Dein Nutzenversprechen so zu formulieren, dass es sich tatsächlich von allen Anderen unterscheidet. Darüber hinaus kannst Du Dir auch Anregungen für Dein Business holen und aus Negativ-Beispielen lernen. Regelmässige Mitbewerber Beobachtungen kann auch helfen, Trends und neue Entwicklungen in Deinem Bereich auszumachen.

4) Wo bringst Du Dich ins Gespräch?

Die ersten 3 Punkte werden durch den Personal Branding Prozess abgedeckt, der vor allem für Selbständige interessant ist. Mit Markenprofil, relevanter Zielgruppe und Mitbewerber-Analyse hast Du dann eine gute Grundlage für die Kommunikation. Nun solltest Du herausfinden, wie Du am besten mit Deinen potentiellen Kunden in Kontakt kommst. Dazu ist es auch hilfreich alle Kontaktpunkte aufzuschreiben, an denen Du mit Kunden und potentiellen Kunden in Kontakt kommst. Zum Beispiel in Deinem Laden, per E-Mail, Telefon, Flyer, Kurs, Tag der offenen Tür… was auch immer Dein Angebot beinhaltet. Daraus ergeben sich dann jeweils andere Kommunikationsformen und Kanäle

  • Wo hält sich Deine Zielgruppe auf?
  • Ist sie online erreichbar? Falls ja, nutzt sie Social Media Kanäle und welche?
  • Gibt es Messen, Events oder andere Veranstaltungen, die sie besucht?
  • Nach welchen Themen sucht sie in Google?

 5) Zeit- und Aktionsplan

Wenn Du mit Deiner Unternehmung startest und auch dann, wenn Du schon eine Weile aktiv bist, kann es hilfreich sein, einen Aktionsplan für 12 Monate zu erstellen. Dort bringst Du alle geplanten Aktivitäten in eine zeitliche Ordnung. Einiges ergibt sich sicherlich durch gewisse Fixpunkte im Jahr wie z.B. die Jahreszeit oder Feste wie Weihnachten. Alles andere leitest Du aus den Erkenntnissen des Marketingplanes ab. Ergänzt wird der Plan dann um die wiederkehrenden Aktivitäten wie z.B. Blogartikel, Newsletter, etc. In meinem Artikel Marketing Basics für Selbständige, findest Du viele Anregungen für Aktivitäten, die Du zur Kundengewinnung durchführen kannst.

Fazit:

Die Auseinandersetzung mit diesen 5 Bausteinen ergibt einen soliden Marketingplan für Dich als Selbständigen, der als Leitplanke für Deine Initiativen dienen kann. Das gibt Dir auch als `gestandener`Unternehmer immer wieder auf`s Neue die Gelegenheit, Dein Business zu beleuchten oder kritisch zu hinterfragen und so vielleicht neue Ideen zu entwickeln oder Korrekturen vorzunehmen.

 

Dein-idealer-Kunde-Marketing-Macherin-Stefanie-Rothenbücher

So findest Du Deine Traumkunden

Kennst Du das?

Schon im ersten Gespräch mit Deinem/r neuen Kunden/in hast Du ein gutes Gefühl und Du sprühst vor Ideen. Die Zusammenarbeit ist vertrauensvoll und wertschätzend und das macht es Dir leicht, Deine beste Leistung abzuliefern. Der/die Kunde/in ist hochzufrieden und empfiehlt Dich mehrmals weiter. Ihr seid regelmässig in Kontakt und Du bekommst Folgeaufträge.

So sollte es immer sein, oder?

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rlaubsvertretung-Marketing-Macherin-Stefanie-Rothenbücher

Können Selbständige Urlaub machen?

Jeder braucht mal eine Pause. Du musst also mal Urlaub machen und entspannen. Doch als Selbständiger zwei oder drei Wochen nicht arbeiten, oder gar nicht erreichbar sein, scheint unmöglich. Das Risiko dass Aufträge verloren gehen, Kunden unzufrieden sind oder man Dich bis zu Deiner Rückkehr vergessen hat, scheint zu gross.

Wie kannst Du Deinen Urlaub geniessen und dafür sorgen dass

  • Interessenten nicht ins Leere laufen
  • Deine Kunden bei dringenden Fragen ein Feedback bekommen
  • Deine Marketingaktivitäten weiter laufen ?
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im Web gefunden werden mit der Marketing Macherin

Wie Du im Web lokal gefunden wirst

Viele Selbständige und kleine Unternehmen bieten ihre Dienstleistung oder ihre Produkte lokal an. Sie möchten daher hauptsächlich Kunden aus ihrem eigenen Ort oder Umkreis ansprechen.
Wie schaffst Du es, in den Suchergebnissen bei lokalen Suchanfragen auf Anhieb gefunden zu werden?

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Tipps für Blogartikel von der Marketing Macherin Stefanie Rothenbücher

6 Tipps für gute Blogartikel

Mit einem Blog können Selbständige und kleine Unternehmen online ihren Expertenstatus aufbauen. Indem Du über Deine Arbeit, Produkte und Ideen schreibst und Kostproben Deines Wissens weitergibst, zeigst Du potentiellen Kunden was Sie von Dir erwarten können.

Diese 6 Tipps können Dir helfen gute Blogartikel zu schreiben, die Deine ideale Zielgruppe ansprechen.

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