The making of…. Meine eigene Website

Der Schuster hat die schlechtesten Leisten

dieser Spruch hallte monatelang in meinem Kopf….
Ich bin Expertin für Online Marketing und Sichtbarkeit in Richtung Kunden und habe selbst noch keine eigene Website?
Tatsächlich war ich so sehr mit den Aufträgen meiner Kunden beschäftigt, dass ich mich monatelang nur wenig um meine eigene Webpräsenz kümmern konnte.
Jetzt ist sie fertig,meine eigene Unternehmenswebsite, Sie lesen gerade meinen Blogartikel und ich freue mich riesig !
Auf dem Weg dahin habe ich einige Erfahrungen gemacht, die ich hier gerne mit Ihnen teilen möchte.

Wer bin ich überhaupt?

Wenn meine Website das Erste ist, was Sie von mir kennenlernen, dann sollte Sie so sein wie ich. Im ersten Kontakt soll zu spüren sein, was für eine Persönlichkeit dahinter steckt. Als Selbständige(r) ist man selbst Marke, Produkt und Kundendienst.
Also arbeitete ich mich durch meinen eigenen Personal Branding Prozess. Was macht mich unverwechselbar? Was sind meine Werte und Talente? Wer sind meine idealen Kunden? Welche Probleme löse ich für meine Zielgruppe? Welche Erwartungen hat die Zielgruppe und wie passen diese mit meinen Leistungen zusammen?

Die eigene Marke sichtbar machen – Corporate Design

Mit meinem klar umrissenen Profil, hatte ich eine Grundlage für die weitere Arbeit. Als Erkennungszeichen für meine Unternehmung braucht es ein Logo. Nicht nur das Logo, sondern auch die Schriftarten, das Farbkonzept und die Gestaltungselemente müssen zu meiner Marke passen. Dazu ist es ratsam einen absoluten Profi als Grafikdesigner zu beauftragen. Robert Bree entwickelte mein Logo und Corporate Design, passend zu meinem Markenprofil. Weil das ein sehr interessanter Prozess ist, lohnt es, die von Robert Bree verfasste Case Study zu lesen.

Ins rechte Licht gerückt

Für meine Website als selbständige Unternehmerin benötigte ich natürlich professionelle Fotos von mir. Auch bei den Fotos ist es wichtig, dass sie dem erarbeiteten Markenbild und dem für die Website erdachten Design entsprechen. Daher sollten die Fotos parallel zur Website-Entwicklung entstehen und im Briefing an den professionellen Fotografen müssen diese Anforderungen enthalten sein.
Meine Fotos wurden von der tollen Fotografin Simone Naumann gemacht. Das Briefing sah vor, dass wir unter anderem ein Outdoor Foto benötigen, am besten mit grünem Hintergrund. Im Februar bei einer Außentemperatur von 3 Grad war das etwas schwierig zu realisieren, aber wir hatten einen Riesenspaß beim Shooting.

Kein Supermarkt sondern ein Feinkostladen

Die technischen Möglichkeiten für Webseiten sind schier unendlich. Hier noch ein Pop-Up und dort noch ein Karussell, unendlich Scrollen und hereinfliegende Fotos…Das ist natürlich alles sehr spannend und für mich als Technikliebhaberin enorm verlockend. Bei der Entwicklung der Seite habe ich allerdings versucht mich auf das Wesentliche zu beschränken.
Ich kenne es aus der Erfahrung die ich selbst mit anderen Unternehmens-Websites gemacht habe. Einige sind so überladen mit technischen Spielereien, dass ich beim Suchen nach Informationen frustriert die Seite verlassen habe. Andere haben so viele Informationen auf ihrer Seite, dass ich mich überfordert fühle. Gerade als selbständige(r) Unternehmer(in) kann ich darauf achten, dass alle wichtigen Informationen schnell auffindbar und übersichtlich und ansprechend dargestellt sind.
Die Kunst besteht auch darin, die Texte so kurz wie möglich zu halten und dennoch den Besucher von der eigenen Kompetenz zu überzeugen.

´ Vollendung ist Beschränkung ´

Wusste schon Peter Hille (1854 – 1904) Nun ist die Website also fertig und live im Web. Dennoch wird sie sich ständig verändern und erweitern. Genauso, wie sich mein Geschäft, meine Kunden und Aufgaben verändern werden. Scheuen Sie sich daher nicht mit Ihrer Seite an den Start zu gehen, obwohl Sie denken, dass sie viele Dinge noch nicht realisiert haben.

Haben Sie auch ein Website Projekt das auf Vollendung wartet? Wie sind Ihre Erfahrungen? Ich freue mich auf Ihren Kommentar und Ihr Feedback